Willkommen bei Afrika-in-Bayern
Home Ämter Behörden Business Konsulate Institute Universitäten Vereine Trommeln Tanzen Workshops Feste Festivals KonzerteAusstellungen Galerien Museen Shops RestaurantsReisen Reiseführer LänderinfosAktuellesInhaltsverzeichnisImpressumCopyrightE-Mail













 
Konzerte

 

 

wann was und wo
20.10.17
19:30
Jobarteh Kunda
Schrottgalerie Glonn, St.-Johannes-Str. 2 I
african & caribbean dance music
Eine musikalische Reise mit afrikanischer und karibischer Musik, die Herz und Beine bewegt. Jobarteh Kunda machen Musik, die die Völker verbindet – Weltmusik im besten Sinne. Die Band
war unter anderem für den Ruth-Weltmusikpreis und den BBC Award nominiert.
mehr Info im Web
20.10.17
20:00
Oum - Zarabi
Stadttheater Landsberg am Lech, Schlossergasse 381
Knapp ein Jahr nach ihrem ersten Album veröffentlicht die marokkanische Sängerin OUM ihr zweites Album “Zarabi”. Zarabi markiert sowohl eine Weiterentwicklung als auch eine Rückbesinnung. Mehr als das Vorgänger- Album greift Oum hier musikalisch auf ihre arabischen Wurzeln zurück. Das Instrumentarium ist akustischer, traditioneller. Es fehlt der Fusion- und Popsound. Aufgenommen in der marokkanischen Wüste, draußen, nicht im Studio, und inspiriert durch die unglaubliche Schönheit der Landschaft in und um M’hamid El Ghizane, einer kleinen Oasenstadt im Süden Marokkos, nicht unweit der berühmten Sanddünen des Erg Chegaga, dort wo es tagsüber heiß und nachts unglaublich kalt werden kann, präsentiert uns Oum 10 Songs in reduzierter Quartettbesetzung: Bass, Oud, Trompete und Percussion. Es sind ruhige Lieder, atmosphärisch dicht und eindringlich.
mehr Info im Web
21.10.17
20:00
Wally Warning
Schloss Blumenthal Aichach-Klingen, Blumenthal 1
Reggae, Roots, Latin feat. Ami Warning
Das Multitalent aus Aruba fühlt sich keiner Kategorie verpflichtet, er ist Wanderer zwischen den Welten. Jahrelange Live- und Studioerfahrung mit Musikern aus unterschiedlichsten Kulturkreisen führten bei ihm nie zu steriler Routine. Seine Musik ist eine geballte Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann. Die Wally Warning Roots Band hat eine Symbiose aus diversen Musikstilen geschaffen. Einen schnörkellosen treibenden Sound, der alles zusammenbringt, was sich einfach gut anhört, gemischt mit einer geballten Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann.
mehr Info im Web
21.10.17
20:00
Sigi Finkel & Haja Madagascar
Kneipenbühne Oberweiling Velburg, Pfarrweg 6
Sigi Finkel, seit langen Jahren tief in der Afro-Szene verwurzelt, hat sich mit Haja Madagascar (dessen Name schon seinen Herkunftsort verrät) zu einem Duo voller Spiel-Lust und Drive zusammengetan.
Mit seinen Instrumenten Gitarre, Kabosy und Walicha (die letzteren beiden traditionelle Saiteninstrumente aus Madagascar) sowie seinem Gesang hat sich Haja, der zwischen Wien, Marseille und Madagascar pendelt, im Laufe der Jahre in der internationalen Szene einen guten Namen erspielt. So war er u.a. auf Festivals in UK, Kanada, Frankreich, Italien, Belgien, Sansibar und Mexiko eingeladen.
Sigi, unter anderem vor einigem Jahren zum österr. Jazzmusiker des Jahres gewählt, hat mit Haja einen weiteren kongenialen Partner gefunden.
mehr Info im Web
26.10.17
20:00
Wally Warning
Stadtsaal Kaufbeuren, Augsburger Str. 2
Reggae, Roots, Latin feat. Ami Warning
Das Multitalent aus Aruba fühlt sich keiner Kategorie verpflichtet, er ist Wanderer zwischen den Welten. Jahrelange Live- und Studioerfahrung mit Musikern aus unterschiedlichsten Kulturkreisen führten bei ihm nie zu steriler Routine. Seine Musik ist eine geballte Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann. Die Wally Warning Roots Band hat eine Symbiose aus diversen Musikstilen geschaffen. Einen schnörkellosen treibenden Sound, der alles zusammenbringt, was sich einfach gut anhört, gemischt mit einer geballten Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann.
mehr Info im Web
27.10.17
18:00
The Charter. Sethembile Msezane (Kapstadt)
Stadtbibliothek Gasteig München, Rosenheimer Str. 5
Die installative Performance THE CHARTER befasst sich mit den Forderungen, die 1955 in Südafrika in der Freedom Charter zusammengefasst wurden. Dieses Dokument wurde in Mitten der Apartheid in einer Siedlung Sowetos vom Congress of the People beschlossen, der sich unter anderem als Repräsentant verschiedener durch die strikte „Rassentrennung“ unterdrückter Bevölkerungsschichten sah. Die Charta wurde mit ihren Forderungen nach Demokratie, Gleichberechtigung und Menschenrechten ein wichtiges Instrument der Anti-Apartheid-Bewegung und gehört bis in die Gegenwart zu den politischen Grundlagendokumenten der heutige Regierungspartei ANC. Die Performancekünstlerin Sethembile Msezane reflektiert in THE CHARTER die Freedom Charter vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage in Südafrika, die von einer Generation junger Aktivist*innen als eine Zeit der gebrochenen politischen Versprechen angeprangert wird.
Sethembile Msezane (* 1991) ist Dozentin der Kunstwissenschaft an der Universität Kapstadt. In ihrer eigenen künstlerischen Praxis untersucht sie, inwiefern Popkultur die Konstruktion von Geschichte, Mythen- und Identitätsbildung prägt. Die strukturelle Abwesenheit des schwarzen, weiblichen Körpers in Diskursen und öffentlichen Räumen ist zentrales Thema ihrer Arbeiten.
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
28.10.17
19:30
Amina und John
Schrottgalerie Glonn, St.-Johannes-Str. 2 I
Amina Thiombane, Sängerin aus Traunstein mit senegalesisch-ungarischen Wurzeln, und John Brunton, in München lebender, englischer Gitarrist, haben sich der Musik verschrieben und begeistern ihre Zuhörer mit Interpretationen...
mehr Info im Web
29.10.17
bis
30.10.17
Laila Soliman (Kairo/ Amsterdam): ZIG ZIG
HochX München, Entenbachstraße 37
Englisch mit deutschen Übertiteln Arabische Passagen mit deutschen und englischen Übertiteln
Vor rund 100 Jahren, während der britischen Besatzung Ägyptens, wurde das Dorf Nazlat al-Shobak Ziel eines zerstörerischen Angriffs durch britische Soldaten. Sie richteten Dorfbewohner*innen hin und vergewaltigten mehrere Frauen. Diese Frauen erwirkten in einem für diese Zeit unglaublich erscheinenden emanzipatorischen Impuls einen Militärgerichtsprozess, der jedoch im Sande verlief, da ihre Glaubwürdigkeit in Frage gestellt wurde. ZIG ZIG ist eine dokumentarische Theaterarbeit, deren Grundlage die Transkripte dieses Prozesses bilden. Diese Dokumente fanden keinen Eingang in die ägyptische Geschichtsschreibung, die Performance gibt den Frauen und ihrer Gewalterfahrung wieder einen Ort und eine Stimme. Auf der Bühne stellen fünf Performer*innen und eine Geigerin Bezüge her – von diesem historischen Material zu ihren eigenen Erfahrungen mit rape culture und der Bagatellisierung sexualisierter Gewalt. Die Theaterautorin und Regisseurin Laila Soliman war schon 2011 im Rahmen von SOCIAL FICTIONS bei SPIELART zu Gast.
Laila Soliman lebt und arbeitet in Kairo und Amsterdam als Theaterautorin, Dramaturgin und Regisseurin. Sie studierte zunächst Theaterwissenschaften und Arabische Literatur in Kairo, im Anschluss besuchte sie DasArts in Amsterdam. Später arbeitete sie als Dramaturgin an der Rimini Protokoll-Produktion RADIO MUEZZIN mit. Laila Soliman war während der Revolution 2011 an den Demonstrationen auf dem Tahir-Platz beteiligt und brachte ihre dortigen Erfahrungen mit den Stücken LESSONS IN REVOLTING und NO TIME FOR ART auf die internationalen Theaterbühnen. Solimans Arbeiten waren und sind u.a. in Ägypten, in Syrien, im Libanon und in verschiedenen europäischen Ländern zu sehen.
Regie Laila Soliman
Performed by Nadia Amin, Mona Hala, Reem Hegab, Zainab Magdy und Nancy
Mounir Produzent, Schauspielcoaching und Lichtdesign Ruud Gielens
Historische Recherche Katharine Halls
Regieassistenz Hakeem Abdelnaeem und Habiba Makhlouf
Kostüm Lina Aly
Kostümassistenz Nashwa Maatouk
Bühnenbildnerische Beratung Nagy Shaker
Visual Research Consultant Heba Farid
Technisches Management Omar Madkour
Technikteam Mazen Mounib, Ahmed Saleh, Hassan Eid und Mohamed Talaat
Englische Übersetzung Katharine Halls
Arabische Übersetzung Shadi El Hosseiny
Posterdesign Adham Bakry
Websitedesign Ola Abulshalashel
Produktionsmanagement Ebtihal Shedid
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
30.10.17
bis
31.10.17
Portrait Of Myself As My Father. Nora Chipaumire (New York / Mutare)
Muffathalle München, Zellstraße 4
PORTRAIT OF MYSELF AS MY FATHER ist eine Performance, die über Wut, Angriffshaltung und Machismo funktioniert und jeglichen Verweis in eine Opferrolle verweigert. Nora Chipaumire steigt in den Boxring mit ihrem Vater – als ihr Vater. Gemeinsam mit zwei Tänzern wirft sie sich in einen Kampf aus vier Sprachen, Choreografie und Musik. Mit im Ring stehen die Stereotype, die sich beständig auf den schwarzen Körper richten und eine Positionierung einfordern: Die Sexualisierung, das Animalische, die Eignung zum Leistungssport. Sie zeigen, anhand der Figur des afrikanischen Vaters, wie koloniale und postkoloniale Strategien über Generationen hinweg strukturelle Macht ausüben. Nora Chipaumire, die in Zimbabwe, Kuba, Jamaica und den USA Tanz studierte, versteht ihr Stück als „noise art“, bei der die Überlagerung von verschiedenen Sprachen und Musik zu einer produktiven und intendierten Überlastung des Zuschauers führt.
Die in Mutare/ Zimbabwe geborene Wahl-New Yorkerin Nora Chipaumire stellt sich in ihren Arbeiten immer wieder der Stereotypisierung, der der schwarze Performer*innenkörper ausgesetzt ist. Sie studierte Tanz in verschiedenen afrikanischen Ländern, in Kuba, Jamaica und den USA und hat unter anderem einen Abschluss der Zimbabwe’s School of Law und des Mills College. Ihre Arbeiten werden international gezeigt.
Konzeption, Choreografie und Regie Nora Chipaumire
Originalmusik/ Soundscore Philip White
Performance Nora Chipaumire
Weitere Tänzer*innen Pape Ibrahima Ndiaye a.k.a. Kaolack, Shamar Watt
Licht und Kostümdesign Nora Chipaumire
Kreativ-Management Mathilde Walker Billaud
Technische Direktion Philip White
Kommunikation und administrative Unterstützung Pia Monique Murray
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
30.10.17
bis
31.10.17
The Last King Of Kakfontein. Boyzie Cekwana (Durban)
Stadtbibliothek Gasteig München, Rosenheimer Str. 5
Deutsche Erstaufführung. Englisch mit deutschen Übertiteln
THE LAST KING OF KAKFONTEIN ist ein Projekt, das Tanz, Live-Video, Live-Musik und Text zusammenfließen lässt. Es entsteht ein von Pappfiguren bewohntes Miniaturuniversum, dem Königreich eines altersschwachen Herrschers über einen zerfallenden Staat. Südafrikas President Jacob Zuma und US-Präsident Donald Trump sind Blaupausen und Hauptfiguren für Boyzie Cekwanas metaphorische Verarbeitung des Versagens demokratischer Bestrebungen in einem beängstigenden globalen Kontext.
Der Performer und Choreograph Boyzie Cekwana (*1970 in Soweto) gilt als eine der wichtigsten und international erfolgreichsten Stimmen der darstellenden Künste aus dem afrikanischen Süden. Schon als Achtzehnjähriger gründete er seine erste eigene Tanzkompanie, fünf Jahre später wurde er Haus-Choreograf der Playhouse-Company. 1995 wurde er mit der Choreografie BROTHER, BROTHER international bekannt. Cekwanas Arbeiten fusionieren zeitgenössischen Tanz mit Melodien und Bewegungen, die den Protestbewegungen der Townships entstammen. So entsteht eine Ästhetik, die sich in ihrer Form ebenso sehr wie in ihrem Inhalt zu künstlerischer Identität, Macht und Kolonialismus positioniert.
Choreografie und Regie Boyzie Cekwana
Performance und Musik Madala Kunene (Gitarre), Boyzie Cekwana, Mandisa
Nzama (Sängerin), Lungile Cekwana
Beleuchtung und Bühnenmanagement Matthews Phala
Bühnengestaltung und Kostüme Boyzie Cekwana
Live Video Lungile Cekwana
Internationale Distribution Colette de Turville
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
31.10.17
bis
01.11.17
The Rusting Diamond / Arrested Motion. Meghna Singh (Kapstadt)
Einstein München, Einsteinstraße 42
Europäische Erstaufführung
Stillstand in Bewegung. Die beiden Arbeiten der indischstämmigen, in Kapstadt lebenden Multimedia-Künstlerin Meghna Singh kreisen um die Themen Globalisierung und Migration. Der Film „Rusting Diamond“ erzählt in ruhigen Bildern, wie ein im Diamantenhandel eingesetztes Schiff seit acht Jahren im Hafen von Kapstadt verrostet und so einer Gruppe von Immigranten aus Ghana ein Dach über dem Kopf bietet. „Arrested Motion“ ist eine begehbare Video-Installation. Wieder geht es um Gestrandete: eine indische Crew, die auf einem weltweit operierenden Containerschiff arbeitet. Als dessen Eigentümer Insolvenz anmeldet, fühlt sich niemand für die Männer verantwortlich, die ohne Lohn in Südafrika festsitzen. Die Installation stellt das geschäftige Treiben im Hafen dem müden Warten der Männer gegenüber.
Indem Meghna Singh Eisblöcke als Projektionsfläche verwendet, wird das Vergehen der Zeit sinnlich erlebbar.
Meghna Singh, die aus Neu Delhi stammt und in Kapstadt lebt und arbeitet, widmet sich der Videokunst und der Recherche. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht die Geschichte des Personentransports, wobei sie sich insbesondere dem nicht-weißen Körper widmet. Historische und aktuelle Routen der Schifffahrt und des ökonomischen Austauschs zwischen Ostafrika, Brasilien und Portugal stehen besonders im Fokus ihrer Projekte.
Von Meghna Singh
Kamera Meghna Singh, Simon Wood, Sara Gouveia
Editoren Meghna Singh, Kyle Wallace
Sound Meghna Singh
Kameraassistenz Michael Klein
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
31.10.17
19:00
Gadat. Hasan und Husain Essop (Kapstadt)
Rathausgalerie Kunsthalle München, Marienplatz 8
Uraufführung der Münchner Version
Das Ratib-al-Haddad (GADAT) ist eine melodiöse Abfolge von Koranversen, die von Muslimen weltweit rezitiert wird. Jedoch ist es für die Kapmalaien, einer muslimisch geprägten ethnische Minderheit Südafrikas, von besonderer Bedeutung: Als zu Kolonialzeiten die Ausübung des Islam verboten war, gaben sie das gemeinsame Singen als Konzert aus – so gelang die offene Glaubensausübung und Gemeinschaftsbildung. Hasan und Husain Essop spielen mit dieser historischen Ambivalenz, indem sie das GADAT in den Kunstkontext überführen, innerhalb dessen es sich dennoch der Einordnung entzieht: Männer, teils in traditionellen Gewändern, treffen sich zum gemeinsamen Gesang. Manch einer kommt zu spät, Wasserflaschen werden herumgereicht, Kinder verteilen Süßigkeiten. Ob die Zuschauer*innen Zeugen eines religiösen Rituals, eines Konzertes oder einer Performance werden, bleibt offen. In der Rathausgalerie Kunsthalle ist GADAT als Videoinstallation mit Live-Gesang des vor Ort anwesenden Hasan Essop zu sehen.
Die Zwillinge Hasan und Husain Essop leben und arbeiten in Kapstadt. Ihre fotografischen Arbeiten befassen sich aus stets neuer Perspektive mit der Rolle des Individuums in der Gesellschaft. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Identitätsbildung junger muslimischer Männer innerhalb einer säkularisierten Umgebung. Auf ihren Fotografien sind stets nur sie selbst zu sehen, da der Islam das Abbilden des menschlichen Körpers verbietet. Durch das Einhalten dieser Vorgabe entstehen Arbeiten, die persönlich und dennoch in hohem Maße politisch sind.
Von Hasan und Husain Essop
Mit Hasan Essop
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
01.11.17
bis
02.11.17
#negrophobia. Jaamil Olawale Kosoko (New York)
Schwere Reiter München, Dachauer Str. 114
Englisch mit deutschen Übertiteln
Poet und Performer Jaamil Olawale Kosoko widmet #NEGROPHOBIA seinem verstorbenen Bruder, das Stück ist getrieben vom Schmerz angesichts dessen gewaltsamen Todes. Im Versuch, eine Antwort zu finden auf rassistisch motivierte Gewalt, untersucht Kosoko die erotisch aufgeladene Angst, die sich kulturell und individuell auf den männlichen schwarzen Körper richtet. Das von einem Pathos, das stets zu kippen droht, getragene Gesamtkunstwerk ist zugleich Lecture, Tanzperformance und Installation. Gemeinsam mit der Performancekünstlerin IMMA und dem Komponisten Jeremy Toussaint-Baptiste konfrontiert Kosoko die Zuschauenden mit der Präsenz kraftvoll in Szene gesetzter Körper und analysiert die Ambivalenz von Rassismus und Exotisierung in einer Gesellschaft, in der für schwarze Männer das Bewusstsein, einer permanenten Lebensgefahr ausgesetzt zu sein, zur Alltagsrealität gehört.
Jaamil Olawale Kosoko, ursprünglich aus Detroit, ist nigerianischamerikanischer Kurator, Poet und Performancekünstler. Er produzierte und kuratierte unter anderem für New York Live Arts, 651 Arts, und das Watermill Center. Kosokos Gedichte, Interviews und Essays werden in verschiedensten Publikationen und Zeitschriften in den USA veröffentlicht, er wird international für Vorträge, Performances und Lectures gebucht.
Jeremy Touissant-Baptiste ist Komponist, Designer und Performer, der in Brooklyn, NY lebt. Seine Arbeiten befassen sich durch die Linse der prekären Arbeiterschaft mit den komplexen Wechselwirkungen zwischen Industrie, Identität und Umwelt und der Intersektionalität dieser Themenfelder. Er ist Gründungsmitglied des Performancekollektivs Wildcat! und arbeitet regelmäßig mit verschiedenen bildenden- und Performancekünstlern zusammen.
IMMA erhielt eine professionelle Tanzausbildung am Montgomery Ballet, der Ailey School und dem Nutmeg Conservatory und tanzte anschließend drei Spielzeiten lang mit dem Atlanta Ballet. Sie schloss die Parsons/The New School for Design mit einem Bachelor of Fine Arts ab und setzte ihre Ausbildung am Central Saint Martins fort, das sie mit einem Master of Fine Arts abschloss. Sie lebt in New York City und tourt international als Tänzerin und Performerin.
Entwicklung, Konzept und Installation Jaamil Olawale Kosoko
Dichtung/Text Jaamil Olawale Kosoko
Performances IMMA, Jeremy Toussaint-Baptiste, Jaamil Olawale Kosoko
Choreografie Jaamil Olawale Kosoko und IMMA
Ausstattung/Set Jaamil Olawale Kosoko and Kate Watson-Wallace
Kostüm Jaamil Olawale Kosoko and IMMA
Sound Engineering, Technical Support und Performance Jeremy Toussaint-Baptiste
Sound Design Jeremy Toussaint-Baptiste and Jaamil Olawale Kosoko
Lichtdesign Serena Wong
Stage Manager und Lighting Supervisor Michael McGee
Dramaturgie Mersiha Mesihovic
Video Design James Doolittle, Jeremy Toussaint-Baptiste und Jaamil Olawale Kosoko
Studioassistenz Aaron Philip Maier, Eli Tamondong
Unterstützt von Gibney Dance und The Bushwick Starr
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
03.11.17
bis
04.11.17
De-Apart-Hate. Mamela Nyamza (Kapstadt)
Muffathalle München, Zellstraße 4
keine Sprachkenntnisse erforderlich
Vor 23 Jahren wurde mit dem offiziellen Ende der Apartheid das Schlagwort „Regenbogennation Südafrika“ zum Sinnbild für ein friedliches Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen. Auf eine Landreform, die Grundlage einer tatsächlichen Gleichberechtigung hätte sein können, wurde verzichtet. Die Tänzerin und Menschenrechtsaktivistin Mamela Nyamza, deren Bewegungssprache von ihrer klassischen Ballettausbildung geprägt ist, war bei SPIELART 2015 mit WENA MAMELA zu sehen. Auf einer wippenden, regenbogenfarbenen Bank versucht sie nun gemeinsam mit dem Performer Aphiwe Livi sich zu positionieren, ein Gleichgewicht zu finden innerhalb des Unbehagens. Zwischen Tanz, Gesang und Bibelversen rekurriert DE-APARTHATE auf uneingelöste Hoffnungen angesichts der fortbestehenden sozialen Ungleichheit in einem Land, in dem sich aktuell eine ganze Generation gegen die politisch verordnete Versöhnlichkeit stellt und lautstark ihre Rechte einfordert.
Mamela Nyamza, geboren in Kapstadt, durchlief eine klassische Tanzausbildung und tanzte in Musicals wie LION KING und WE WILL ROCK YOU. In ihren eigenen, autobiografisch geprägten Arbeiten setzt sie sich mit ihrem Status als „andere”, als schwarze Tänzerin sowie mit politischen und sozialen Themen, die ihre Heimat Südafrika betreffen, auseinander. Nyamza versteht sich auch als politische Aktivistin und engagiert sich in den Bereichen Sozialarbeit, Tanz- und Bewegungstherapie. Ihre Projekte werden international gezeigt und gefördert, unter anderem im Senegal, der Republik Kongo, den USA, Kanada, Deutschland, Slowenien und Österreich.
Konzeption, Choreografie und Regie Mamela Nyamza
Mit Mamela Nyamza, Aphiwe Livi
Gesang Oyama Mbopa
Lichtdesign Buntu Tyali
Kostüm Shiba Sopotela
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
03.11.17
bis
05.11.17
Chasing Rainbows. Diskurs- und Performance-Wochenende über (Post)Kolonialismus, Identitäten und Vielfalt
Muffatwerk München, Zellstraße 4
Folgt man Achille Mbembe, Kameruner Philosoph und Autor des Buches „Kritik der schwarzen Vernunft“, werden Unterschiede erst dann zu einem Problem, wenn man sie nicht als Tatsachen begreift, sondern in ihrem Namen Hierarchien und Klassifizierungen etabliert. Unterschiede seien dann nicht mehr Zeichen von positiv gesehener Einzigartigkeit, sondern dienten der Errichtung von Grenzen und der Abwehr vermeintlich äußerer Bedrohungen. Dagegen gelte es, als Ziel das „Zulassen so vieler Äußerungen des Menschlichen wie möglich“ zu setzen.
Unter dem Titel CHASING RAINBOWS wird das zweite SPIELART-Wochenende zahlreiche der in den eingeladenen Produktionen aufgeworfenen Themen vertiefen. Es geht um das Fortwirken des Kolonialismus; die Organisation von Diversität in (Stadt)Staaten wie Singapur, Indien, Malaysia oder Südafrika; die Möglichkeiten und Grenzen von Identitätspolitik nach ihrer Okkupation durch westliche rechtspopulistische Bewegungen, die im Namen des vermeintlich vernachlässigten weißen heterosexuellen Mannes sprechen; die Frage, ob Demokratie und Menschenrechte universelle Werte sind oder lokal modifiziert werden müssen, um nicht aufoktroyiert zu erscheinen.
Welche Ideen lassen sich daraus für eine Welt ohne Abschottung ableiten? Mbembe selbst ist optimistisch: „Wir haben in der Geschichte der Menschheit ein riesiges Archiv der Koexistenz, der Verschränkung und der Vermischung. Ich möchte behaupten, die Menschheit besitzt gewissermaßen eine lange Tradition der Ökumene, die wir noch nicht so erschlossen haben, wie wir es tun könnten.“
Performances von
Royce Ng (Hong Kong), Jaha Koo (Seoul), Ho Tzu Nyen (Singapur), Sankar Venkateswaran (Attappadi), Sethembile Msezane (Kapstadt), Kathleen Bomani (Dar-es-Salaam), Mamela Nyamza (Kapstadt), Ho Rui An (Singapur), Koleka Putuma (Kapstadt)
Wortbeiträge u.a. von
Nora Chipaumire (New York/ Mutare), Mallika Taneja (Delhi), Boyzie Cekwana (Durban), Mark
Teh (Kuala Lumpur), Hansol Yoon (Seoul), Jaamil Olawale Kosoko (New York), Neo Muyanga (Kapstadt), Dean Hutton (Kapstadt)
Übertragung der GENERAL ASSEMBLY von Milo Rau/ IIPM – International Institute of Political Murder aus der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin
In Zusammenarbeit mit
Kyoko Iwaki (Tokio), Jay Pather (Kapstadt), Tim Harrison (Manchester), Margarita Tsomou (Berlin/Athen)
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
04.11.17
bis
05.11.17
Elegy. Gabrielle Goliath (Johannesburg)
St. Johannes München, Preysingpl. 1
Europäische Erstaufführung
keine Sprachkenntnisse erforderlich
ELEGY ist ein Klagelied, ein Trauergesang, ein Ritual des kollektiven Erinnerns. Eine Gruppe von Sängerinnen kommt zusammen, um gemeinsam einer Verstorbenen zu gedenken. Jede Vorstellung ist der Erinnerung an eine andere Frau gewidmet, gemeinsam ist diesen Frauen, alle im Zuge eines Gewaltverbrechens zu Tode gekommen zu sein. Innerhalb einer sehr reduzierten Anordnung lässt das vom Gesang getragene Konzeptstück Raum für alles Unsagbare, für die Leerstelle, die Abwesenheit der Verstorbenen.
ELEGY versteht sich als Versuch einer Antwort auf die extreme Gewalt, der Frauen in Südafrika tagtäglich ausgesetzt sind. Indem die Identität und Geschichte einer Person, deren Körper und deren Rechte aufs Extremste verletzt wurden, diesen Raum erhält, trägt ELEGY dazu bei, ihre Individualität zu sichern und einem Verschwimmen mit anonymen Opferzahlen entgegen zu wirken.
Gabrielle Goliath (*1983 in Kimberley) studierte bildende Kunst an der University of the Witwatersrand und lebt und arbeitet als Performance- und Multimediakünstlerin in Kapstadt. In ihren Arbeiten erforscht sie soziopolitische Fragestellungen, die das Publikum nicht nur visuell, sondern häufig auch physisch fordern. Ihre aktuellen Projekte verhandeln Trauma und Gewalterfahrungen und verstehen sich als Versuche einer Antwort auf die prekäre Situation zahlreicher Frauen in Südafrika.
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
05.11.17
bis
06.11.17
Tsohle - A Revolting Mass. Neo Muyanga
HochX München, Entenbachstraße 37
Uraufführung. In englischer Sprache
Neo Muyanga wuchs in Soweto, der wohl bekanntesten Township Südafrikas, auf. Anschließend studierte er italienischen Madrigalgesang in Triest. Seitdem bewegt er sich zwischen beiden Welten, die ihm ganz und gar nicht unvereinbar erscheinen – als Mitglied diverser Bands, Opernkomponist, Kurator eines Lyrik-Festivals und Performer. Auch in seiner für SPIELART entwickelten Uraufführung TSOHLE – A REVOLTING MASS geht es um wechselseitige Einflüsse und Abhängigkeiten. „Tsohle“ heißt auf sesotho, der Sprache der Provinz Gauteng rund um Johannesburg, „alle Dinge“. Die Zeile „Tsohle di enstoe ke wena“ (Alle Dinge sind von Dir gemacht) ist der Beginn eines traditionellen Kirchenhymnus.
In einer Zeit erneuter Proteste untersucht Neo Muyanga zusammen mit einem Gesangsquartett die in den exilierten Revolutionscamps der 1970er und 80er Jahren entstandenen Songs. Da die ANC-Kämpfer aber zuvor Missionsschulen besuchten, dort mit christlichem Liedgut erzogen wurden und sich auffällige musikalische Parallelen ergeben, stellt sich die Frage, wie es möglich ist, als Kolonisierter eine eigene Sprache zu entwickeln? Und was bedeutet es für ein Land, wenn Herrscher, Opposition und „beherrschte Masse“ die gleichen Lieder singen?
Neo Muyanga, geboren in Soweto, studierte in Triest die frühbarocke Gesangsform Madrigal. Mitte der neunziger Jahre war er Mitgründer des Pop-Duos BLK Sonshine, das weit über die Grenzen Südafrikas hinaus bekannt wurde. Neo schreibt Musiktheaterstücke und Chorarrangements und ein breites Spektrum an Arbeiten für Kammerensemble und großen Chor. Seine Operette THE FLOWER OF SHEMBE wurde 2012 uraufgeführt. Er tourt international, sowohl solo als auch in verschiedenen Bands und Ensembles. Seine Musik bewegt sich an den Grenzen des Geschriebenen und der Improvisation, ist ein Hybrid aus Traditionellem und Elektronischem, ist beständige Transformation. Er ist Mitbegründer der Pan African Space Station, einer Mischung aus mobiler Radiostation, Rechercheplattform und lebendigem Archiv.
Komposition Neo Muyanga
Klavier und Lyrischer Bariton Neo Muyanga
Sopran Philisa Sibelo
Alt Nolusindiso Manciya
Tenor Phandulwazi Maseti
Bass Phumzile Theo Magongoma
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
05.11.17
11:00
Adjiri Odametey
Erding - Jazz Tage
Afrikanische Weltmusik mit traditionellen Instrumenten
Stimmungen, Harmonien und Rhythmen aus Chanson, Blues, Soul etc verknüpft Adjiri mit westafrikanischer Musik.
Die drei Musiker verwenden dazu eine Vielfalt selten zu sehender und zu hörender Instrumente (wie z.B. Balafon, Cora, Mbira und Kalimba, Kpanlogo-Trommel, Gome).
mehr Info im Web
06.11.17
bis
11.11.17
Think Much. Cry Much. Rima Najdi (Berlin/ Beirut)
Hauptbahnhof München - Starnberger Flügelbahnhof
Deutsche Erstaufführung. In englischer Sprache
Anmeldung ab 15.9.2017 per eMail
THINK MUCH. CRY MUCH. ist eine partizipative Performance, die sich mit dem Status und der Handlungsfähigkeit des Körpers bei der Überwindung von Grenzen – namentlich der EU-Außengrenzen – beschäftigt. Mit Hilfe eines Audioguides werden die Teilnehmer*innen durch ein Radiodrama geführt. Während sie immer wieder neue Rollen einnehmen, entsteht eine Choreografie der Migration. Rima Najdi hat im Rechercheprozess für THINK MUCH. CRY MUCH. mit Grenzschutzbeamten gesprochen, mit Anwälten Geflüchteter, mit Arbeitern, die am Bau von Grenzzäunen beteiligt sind, mit Mitarbeitern des Roten Kreuzes und von Reiseagenturen. Diese Gespräche wurden zur Basis für eine choreografische Hör-Reise im Münchner Hauptbahnhof – einem Ort, der ikonisch wurde für die Ankunft Geflüchteter in Deutschland am Höhepunkt der sogenannten „Flüchtlingskrise“.
Die im Libanon geborene Performance-Künstlerin Rima Najdi lebt in Berlin. In ihren transmedialen und interdisziplinären Arbeiten nutzt sie Performance, Video, Installation und Design zur Erforschung sozialer und medialer Grenzen.
So widmet sie sich den Zwischenräumen von Fiktion und Realität, dem Selbst und dem Anderen. Rima besitzt einen Abschluss in Dramatic Arts (2008) vom High Arts Institute, Lebanese University, Beirut, und einen MA in Performance Studies (2011) von der TISCH School of Arts, New York University.
Konzept und Realisierung Rima Najdi
Dramaturgie Nadine Vollmer
Musik Farahnaz Hatam und Colin Hacklander
Sounddesign Farahnaz Hatam und Colin Hacklander
Grafikdesign Maria Kassab
Technischer Direktor Federico Nitti
Produktionsmanager Sigurdur Finnsson
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
07.11.17
bis
11.11.17
Those Ghels. Chuma Sopotela / Buhlebezwe Siwani (Kapstadt)
Olympia-Einkaufszentrum München, Hanauer Str. 68
Deutsche Erstaufführung
keine Sprachkenntnisse erforderlich
In THOSE GHELS eignen sich Buhlebezwe Siwani und Chuma Sopotela tanzend verschiedene Popsongs des 21. Jahrhunderts an, die geprägt haben, wie Frauen sich bewegen, benehmen und denken. Nach und nach beginnen sie, die Choreografie zu zerlegen, hierbei interagieren sie sowohl mit Musikvideos als auch mit Videoprojektionen von Frauen, die Alltagshandlungen vollziehen, und verfolgen deren Bewegungsrepertoire.
Weibliches Selbstverständnis in seiner Wechselwirkung mit dem männlichen Blick wird in dieser Tanzperformance im öffentlichen Raum offensiv an den Wurzeln gepackt und zwischen den Performerinnen und dem Publikum hinund hergeschleudert.
Chuma Sopotela ist Tänzerin, Puppenspielerin und Performancekünstlerin, die in Kapstadt lebt und arbeitet. Sie gewann zahlreiche Preise im In- und Ausland, ihre Arbeiten sind Teil zahlreicher kollaborativer Prozesse mit unterschiedlichen europäischen Theaterhäusern und -festivals. Sie trat am Royal Shakespeare Courtyard Theatre in London auf, performte auf Einladung der Königin am Königspalast in Amsterdam und spielte für Nelson Mandela an dessen neunzigstem Geburtstag. Chuma Sopotelas Fokus liegt auf multidisziplinären Arbeitsprozessen in der Vernetzung von Afrika, dem Mittleren Osten und Europa.
Die Performancekünstlerin Buhlebezwe Siwani besuchte in Johannesburg die Wit School of Arts und in Kapstadt die Michealis School of Fine Arts. In ihren Arbeiten stellt sie ihren eigenen Körper als Mittel des Protests sowie als Produkt von Strukturen der Macht zur Disposition. Die praktizierende iSangoma (spirituelle Heilerin) sieht ihre Kunst eng verflochten mit ihrer Spiritualität und beide als Mittel, eigene Narrative zu finden, aus denen sich Geschichte, Identität und Politik formen lassen.
im Programm von SpielArt Festival
7.11. / 10.11., 17.00-17.30
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
08.11.17
bis
09.11.17
Let's Talk About Sex: The Beginning Of War. Chuma Sopotela / Ahmed Tobasi (Kapstadt/ Jenin)
HochX München, Entenbachstraße 37
Deutsche Erstaufführung
Reden über Sex ist immer auch sprechen über Kultur, Herkunft und Religion. Dies wird mehr als deutlich wenn sich Chuma Sopotela, multidisziplinäre Performancekünstlerin aus Kapstadt und Ahmed Tobasi, palästinensischer Widerstandskämpfer und Mitglied des Freedom Theater, gemeinsam auf eine Plauderei über sexuelle Erfahrungen und Vorlieben einlassen. Mit wem haben wir Sex und warum? Was geschieht, wenn wir unserer/unserem Partner*in unsere tiefsten Wünsche und Bedürfnisse offenbaren? Oder einem One-Night-Stand? Oder einer/einem Fremden? Es sind humorvolle Anekdoten, die Chuma Sopotela und Ahmed Tobasi mit dem Publikum teilen. Doch trotz seiner Leichtigkeit verhandelt LET'S TALK ABOUT SEX: THE BEGINNING OF WAR Wesentliches: welchen Einfluss unser religiöses und/oder kulturelles Milieu auf unsere Wahrnehmung und Erfahrung von Sexualität hat – und auf der anderen Seite, inwiefern Sex unsere religiösen und kulturellen Überzeugungen verändern kann. From Palestine with Love to South Africa.
Chuma Sopotela ist Tänzerin, Puppenspielerin und Performancekünstlerin, die in Kapstadt lebt und arbeitet. Sie gewann zahlreiche Preise im In- und Ausland, ihre Arbeiten sind Teil zahlreicher kollaborativer Prozesse mit unterschiedlichen europäischen Theaterhäusern und -festivals. Sie trat am Royal Shakespeare Courtyard Theatre in London auf, performte auf Einladung der Königin am Königspalast in Amsterdam und spielte für Nelson Mandela an dessen neunzigstem Geburtstag. Chuma Sopotelas Fokus liegt auf multidisziplinären Arbeitsprozessen in der Vernetzung von Afrika, dem Mittleren Osten und Europa.
Ahmed Tobasi, geboren und aufgewachsen in einem palästinensischen Camp für Geflüchtete, schloss sich früh dem bewaffneten Widerstand an und wurde als Siebzehnjähriger inhaftiert. Im Anschluss an den dreijährigen Gefängnisaufenthalt entschied sich Tobasi, fortan Theater als Medium seines Widerstands zu nutzen. Er studierte am Freedom Theatre in Palästina, später in Norwegen am Nordic Black Theatre. Heute ist Tobasi sowohl am Freedom Theater tätig als auch an internationalen Projekten beteiligt, um zu einem komplexeren Narrativ der Palästinensischen Geschichte(n) in der internationalen Wahrnehmung beizutragen. Die Zusammenarbeit mit Künstlern mit den verschiedensten Herkunftsgeschichten wurde für ihn zum Mittel, Arbeiten zu kreieren, die ein breites und diverses Publikum ansprechen und Verständnis fördern sollen.
Konzept, Kreation und Performance Chuma Sopotela, Ahmed Tobasi
Assistant of Creation und Choreografie Gregor Luštek
Video, Fotografie und Lichtdesign Borut Bucinel
Bühnenbild und Sounddesign Davor Sanvincenti
Produktion Exodos Ljubljana
Ausführende Produzentin Nataša Zavolovšek
Produktionsassistenz Urška Boljkovac
Technische Direktion Borut Cajnko
Koproduktion Zavod EN-KNAP, Qattan Foundation
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
10.11.17
bis
11.11.17
Because I Always Feel Like Running. Ogutu Muraya (Amsterdam/ Nairobi)
Muffatwerk München, Zellstraße 4
Deutsche Erstaufführung
In Ostafrika fiel die Entdeckung athletischen Heldentums in Ausdauersportarten mit den Unabhängigkeitsbewegungen zusammen. So steht seit den 1960er Jahren mit den Olympischen Spielen in Rom, Tokio und Mexico City sportlicher Erfolg in enger Verbindung zu postkolonialer Identitätsbildung. Ogutu Muraya, der bei SPIELART 2015 mit NOBODY KNOWS MY NAME zu sehen war, widmet sich in seinen performativen Lectures immer wieder dem Versuch, das Storytelling als traditionelle Kunstform Subsahara Afrikas in einen zeitgenössischen Kontext zu überführen. Indem er sich nun für BECAUSE I ALWAYS FEEL LIKE RUNNING dem Training zum Langstreckenläufer unterzieht und auf der Bühne rennend zeigt, lässt er seinen Körper zum Erzähler werden. Live gesammelte, medizinische Daten werden mit dokumentarischem und historischem Material verschaltet. Daraus entsteht ein Narrativ um Willenskraft und Zähigkeit und deren Zusammenhang mit globalen Machtstrukturen in einem Kontext des internationalen Leistungssports.
Ogutu Muraya ist Autor und Theatermacher, dessen Arbeiten sich auf verschiedenste Art und Weise mit traditioneller, mündlicher Erzählkunst auseinandersetzen. Er betrachtet Kunst als Katalysator für das Einfordern von Rechten und das Bewahren von Erzählungen, die innerhalb des Mainstream oft unsichtbar bleiben. Ogutu studierte Internationale Beziehungen am USIUAfrica und machte kürzlich seinen Master an der Amsterdam University of the Arts - DAS Theatre (früher DasArts). Seine Arbeiten waren in den letzten Jahren auf zahlreichen Festivals in Europa und Ostafrika zu sehen.
Komposition und Performance Ogutu Muraya
Dramaturgie Leila Anderson
Technische Unterstützung und Bühnengestaltung Frederick Rodrigues
Produktionsassistenz Gina-Alina Patilea
Fitnesscoach Annelies Slijpen
Film und Bearbeitung Michael Creutzburg
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
11.11.17
14:00
Rock To The Core. Mamela Nyamza (Kapstadt)
Mucca München, Schwere-Reiter-Straße 2
Der Fleur du Cap Theatre Award behauptet von sich, seit 1965 südafrikanische künstlerische Exzellenz auszuzeichnen – dass hierbei fast ausschließlich weiße Künstler*innen beachtet werden (52 von 70 Nominierten 2017), hat mit den Kriterien, nach denen Werke gesichtet werden, zu tun. Diese sind für schwarze Künstler*innen deutlich schwerer zu erfüllen als für weiße. Mamela Nyamza, Chuma Sopotela, Buhlebezwe Siwani und Zikhona Jacobs protestierten bei der Preisverleihung 2017 gegen diese Diskriminierung. Die – vornehmlich männlichen – Reaktionen thematisierten die Outfits der Aktivistinnen, insbesondere deren nur von Netzstrumpfhosen bedeckten Beine, und sprachen ihnen aufgrund dieser Bekleidung die Glaubwürdigkeit ab. Die vier nehmen dies zum Anlass, eine Performance zu kreieren, die über die Rockmusik als von weißen Männern geprägtes Genre verhandelt, welche Körper für bestimmte Präsentationen und Verhaltensweisen gefeiert und welche sanktioniert werden. In München zeigen die Künstlerinnen ein erstes Showing ihres Probenprozesses für ROCK TO THE CORE.
Mamela Nyamza, geboren in Kapstadt, durchlief eine klassische Tanzausbildung und tanzte in Musicals wie LION KING und WE WILL ROCK YOU. In ihren eigenen, autobiografisch geprägten Arbeiten setzt sie sich mit ihrem Status als „andere”, als schwarze Tänzerin sowie mit politischen und sozialen Themen, die ihre Heimat Südafrika betreffen, auseinander. Nyamza versteht sich auch als politische Aktivistin und engagiert sich in den Bereichen Sozialarbeit, Tanz- und Bewegungstherapie. Ihre Projekte werden international gezeigt und gefördert, unter anderem im Senegal, der Republik Kongo, den USA, Kanada, Deutschland, Slowenien und Österreich. Bei SPIELART war sie zuletzt 2015 mit WENA MAMELA zu sehen.
Chuma Sopotela ist Tänzerin, Puppenspielerin und Performancekünstlerin, die in Kapstadt lebt und arbeitet. Sie gewann zahlreiche Preise im In- und Ausland, ihre Arbeiten sind Teil zahlreicher kollaborativer Prozesse mit unterschiedlichen europäischen Theaterhäusern und -festivals. Sie trat am Royal Shakespeare Courtyard Theatre in London auf, performte auf Einladung der Königin am Königspalast in Amsterdam und spielte für Nelson Mandela an dessen neunzigstem Geburtstag. Chuma Sopotelas Fokus liegt auf multidisziplinären Arbeitsprozessen in der Vernetzung von Afrika, dem Mittleren Osten und Europa.
Die Performancekünstlerin Buhlebezwe Siwani besuchte in Johannesburg die Wit School of Arts und in Kapstadt die Michealis School of Fine Arts. In ihren Arbeiten stellt sie ihren eigenen Körper als Mittel des Protests sowie als Produkt von Strukturen der Macht zur Disposition. Die praktizierende iSangoma (spirituelle Heilerin) sieht ihre Kunst eng verflochten mit ihrer Spiritualität und beide als Mittel, eigene Narrative zu finden, aus denen sich Geschichte, Identität und Politik formen lassen.
Mit Mamela Nyamza, Chuma Sopotela, Buhlebezwe Siwani und Zikhona Jacobs
im Programm von SpielArt Festival
Veranstalter: SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 
mehr Info im Web
12.11.17
20:00
Wally Warning
Erlangen
Reggae, Roots, Latin feat. Ami Warning
Das Multitalent aus Aruba fühlt sich keiner Kategorie verpflichtet, er ist Wanderer zwischen den Welten. Jahrelange Live- und Studioerfahrung mit Musikern aus unterschiedlichsten Kulturkreisen führten bei ihm nie zu steriler Routine. Seine Musik ist eine geballte Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann. Die Wally Warning Roots Band hat eine Symbiose aus diversen Musikstilen geschaffen. Einen schnörkellosen treibenden Sound, der alles zusammenbringt, was sich einfach gut anhört, gemischt mit einer geballten Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann.
mehr Info im Web
19.11.17
18:30
African Soul Kitchen: Panafrikanisches Eventdinner
Lokalhelden Augsburg , Bismarckstraße 10
Begeben Sie sich auf eine kulinarische Reise durch Simbabwe, Südafrika, Kenia und Namibia. In vier köstlichen Gängen eines exklusiven vegetarischen Menüs feiern wir die Genüsse und Aromen der afrikanischen Küche, inspiriert von indigenen und eingewanderten Menschen, die die Bevölkerung des modernen Afrika heute ausmachen. Zwischen den kulinarischen Highlights erwarten Sie abwechslungsreiche Musik- und Kulturbeiträge, die Sie die Seele unseres Nachbarkontinents fühlen lassen.
POETRY SLAM: „This is Africa“
KONZERT: Vincent Semenou (Togo)
PERFORMANCE: Esther & Comfort (Nigeria)
Kosten exkl. Getränke: 28€ p.P. (max. 30 Gäste)
Anmeldung bis 05. November 2017 per eMail
Veranstalter: Werkstatt Solidarische Welt und Weltladen Augsburg
mehr Info im Web
21.11.17
21:00
Biboul Darouche & Soleil Bantu. Afrika im Bayerischen Hof
Bayerischer Hof München - Night Club, Promenadeplatz 2-6
Der Perkussionist und Komponist Biboul Darouiche stammt aus Kamerun. In den 90er Jahren zog Biboul nach Paris, wo er mit verschiedenen Stars der afrikanischen Musik und des Jazz auftrat sowie an verschiedenen CD- Produktionen mitwirkte. Darunter sind u.a. Tshala Muana (Paris, Zaire), Roy Ayers (USA), Klaus Doldingers Passport (Deutschland), Camerlocks (Paris, Kamerun), Charlotte Mbango (Paris, Kamerun), Al di Meola (USA), Paquito de Riviera (Kuba), Graham Haynes (USA), Kurtis Blow (USA), Jazz Baltica Essemble (Deutschland) zu nennen. Biboul trat häufig auch mit den Bigbands des WDR, SWR und HR auf.
mehr Info im Web
22.11.17
21:00
Mokoomba. Afrika im Bayerischen Hof
Bayerischer Hof München - Night Club, Promenadeplatz 2-6
Mokoomba spielt eine elektrisierende Mischung aus Afro-Fusion und verlockenden traditionellen Tonga-Rhythmen, geleitet von der außergewöhnlichen Stimme des Sängers und Percussionisten Mathias Muzaza.
Die Band explodiert buchstäblich auf der Bühne und lässt die Luft in den Konzertsälen vor Energie knistern. Die Shooting-Stars aus Zimbabwe erobern gerade Europa im Sturm. Presse und Publikum sind sich einig: Mokoomba macht süchtig.
mehr Info im Web
23.11.17
20:00
Wally Warning
Auers Livebühne Neubeuern, Rosenheimer Str. 8
Reggae, Roots, Latin feat. Ami Warning
Das Multitalent aus Aruba fühlt sich keiner Kategorie verpflichtet, er ist Wanderer zwischen den Welten. Jahrelange Live- und Studioerfahrung mit Musikern aus unterschiedlichsten Kulturkreisen führten bei ihm nie zu steriler Routine. Seine Musik ist eine geballte Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann. Die Wally Warning Roots Band hat eine Symbiose aus diversen Musikstilen geschaffen. Einen schnörkellosen treibenden Sound, der alles zusammenbringt, was sich einfach gut anhört, gemischt mit einer geballten Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann.
mehr Info im Web
23.11.17
21:00
Adjiri Odametey & Band
Bayerischer Hof München - Night Club, Promenadeplatz 2-6
Adjiri Odametey zählt zu den beeindruckendsten Vertretern afrikanischer Musik unserer Tage. Markenzeichen des ghanaischen Singer-Songwriter und Multi-Instrumentalisten ist seine warme, erdige Stimme. Mühelos gelingt Adjiri Odametey mit seinen melodiösen Songs der Crossover. Er selbst sieht sich als Botschafter authentischer afrikanischer Musik. Adjiri Odametey wuchs in Accra auf, der Hauptstadt Ghanas. Geprägt durch seine internationalen Eindrücke formte er seinen individuellen Stil heraus. Dabei verlor er nie seine Wurzeln in der Tradition seiner musikalisch reichen Heimat Westafrikas. Für seine Musik nutzt er selten gehörte afrikanische Instrumente wie beispielsweise die afrikanische Harfe Kora, die Daumenklaviere Mbira und Kalimba, das Balafon mit Kürbissen als Resonanzkörper und Kpanlogo-Trommeln. „Auch wenn es für einen Deutschen nicht leicht ist: Diesen Namen sollte man sich merken“, empfahl die Süddeutsche Zeitung. So schuf er sich mit seiner unverwechselbaren Musik einen Platz in der internationalen Weltmusikszene. Der Begriff "Weltmusik" kam in den 80er Jahren auf. In der heutigen Zeit wird er oft abgelöst durch den Begriff: "Global Pop". Weltmusik ist längst keine Nischenmusik mehr, sondern kann als "Sound unserer Zeit" bezeichnet werden: Wechselwirkungen der unterschiedlichsten Stilrichtungen und die Verfügbarkeit der Musikstile durch die Digitalisierung haben die Weltmusik zu einem weltumspannenden Phänomen gemacht.
mehr Info im Web
24.11.17
21:00
Mamadou Diabaté & Percussion Mania
Bayerischer Hof München - Night Club, Promenadeplatz 2-6
Mamadou Diabaté wurde in einer traditionellen Musikerfamilie in Burkina Faso (Westafrika) geboren. Sein Vater Peneque Diabaté zählte zu den besten Balafonspielern und war bekannt weit hinaus über die Grenzen seines Stammes der Sambla. Im Alter von fünf Jahren begann Mamadou bereits seine professionelle Ausbildung. Mit acht fing er an, seine Lehrjahre bei namhaften Balafonisten der Nachbarvölker zu absolvieren. Er trägt ein jahrundertealtes Wissen über die Rhythmen und die Sprache des Sambla-Balafons aus Westafrika in sich.
mehr Info im Web
26.11.17
21:00
Habib Koite & Bamada
Bayerischer Hof München - Night Club, Promenadeplatz 2-6
Vor allem wegen seiner mitreißenden Live-Auftritte wurde Habib Koité zu einem der großen Stars der Weltmusik: ein Musiker und Geschichtenerzähler, der mit Charisma und Können seine musikalischen Wurzeln einem breiten Publikum zugänglich macht. Ein Schlüssel seines Erfolges sind u.a. seine ausgedehnten Konzerttourneen. Er hat seit 1994 weltweit über 1500 Konzerte auf Festivals, in Konzertsälen, Theatern und Clubs gegeben. mehr Info im Web
29.11.17
20:00
Herbie Hancock
Gasteig München, Rosenheimer Str. 5
Neben seinen grandiosen Errungenschaften als Pianist und Komponist war Herbie Hancock an allen wichtigen musikalischen Bewegungen seit den Sechziger Jahren beteiligt: Als Mitglied des Miles Davis Quintet erneuerte er den Jazz, für seine eigene Musik entwicklete er neue Herangehensweisen in Sachen Aufnahmetechnik, in seinem musikalischen Output in den 70er Jahren, zu dem u.a. sein gefeiertes Meisterwerk ›Head Hunters‹ gehört, verknüpfte er elektrischen Jazz und Rock zu einem derart innovativen Stil, dessen Einfluß bis in die heutige Musiklandschaft spürbar ist. Niemand hat der Generation von HipHop und Dance Music Künstlern mehr musikalische Samples beschert als Hancock in dieser Schaffensperiode. In den Achtzigern gerieten Hancocks eigene Ausflüge ins Metier der elektronischen Dance Music mit ›Rockit‹ und ›Future Shock‹ umgehend zu Welthits. Diesen Ansatz wiederholte er Anfang der 2000er mit ›Future2Future‹, einer Kollaboration mit HipHop und Techno-Künstlern ebenfalls sehr erfolgreich.
mehr Info im Web
08.12.17
20:00
Wally Warning
Alter Bahnhof Steinebach Wörthsee, Bahnhofstraße 2
Reggae, Roots, Latin feat. Ami Warning
Das Multitalent aus Aruba fühlt sich keiner Kategorie verpflichtet, er ist Wanderer zwischen den Welten. Jahrelange Live- und Studioerfahrung mit Musikern aus unterschiedlichsten Kulturkreisen führten bei ihm nie zu steriler Routine. Seine Musik ist eine geballte Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann. Die Wally Warning Roots Band hat eine Symbiose aus diversen Musikstilen geschaffen. Einen schnörkellosen treibenden Sound, der alles zusammenbringt, was sich einfach gut anhört, gemischt mit einer geballten Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann.
mehr Info im Web
16.12.17
20:00
Wally Warning
Tiefstollenhalle Peißenberg, Tiefstollen 1
Reggae, Roots, Latin feat. Ami Warning
Das Multitalent aus Aruba fühlt sich keiner Kategorie verpflichtet, er ist Wanderer zwischen den Welten. Jahrelange Live- und Studioerfahrung mit Musikern aus unterschiedlichsten Kulturkreisen führten bei ihm nie zu steriler Routine. Seine Musik ist eine geballte Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann. Die Wally Warning Roots Band hat eine Symbiose aus diversen Musikstilen geschaffen. Einen schnörkellosen treibenden Sound, der alles zusammenbringt, was sich einfach gut anhört, gemischt mit einer geballten Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann.
mehr Info im Web
22.12.17
20:00
Wally Warning
Muffathalle Club Ampere München, Zellstrasse 4
Reggae, Roots, Latin feat. Ami Warning
Das Multitalent aus Aruba fühlt sich keiner Kategorie verpflichtet, er ist Wanderer zwischen den Welten. Jahrelange Live- und Studioerfahrung mit Musikern aus unterschiedlichsten Kulturkreisen führten bei ihm nie zu steriler Routine. Seine Musik ist eine geballte Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann. Die Wally Warning Roots Band hat eine Symbiose aus diversen Musikstilen geschaffen. Einen schnörkellosen treibenden Sound, der alles zusammenbringt, was sich einfach gut anhört, gemischt mit einer geballten Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann.
mehr Info im Web
30.12.17
20:00
Wally Warning
Seeforum Rottach-Egern, Nördliche Hauptstraße 35
Reggae, Roots, Latin feat. Ami Warning
Das Multitalent aus Aruba fühlt sich keiner Kategorie verpflichtet, er ist Wanderer zwischen den Welten. Jahrelange Live- und Studioerfahrung mit Musikern aus unterschiedlichsten Kulturkreisen führten bei ihm nie zu steriler Routine. Seine Musik ist eine geballte Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann. Die Wally Warning Roots Band hat eine Symbiose aus diversen Musikstilen geschaffen. Einen schnörkellosen treibenden Sound, der alles zusammenbringt, was sich einfach gut anhört, gemischt mit einer geballten Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann.
mehr Info im Web
12.01.18
20:30
Cécile Verny Quartet
Birdland Neuburg a.D., Karlspl. 52
Bandleaderin und Sängerin Cécile Verny, die mit ihrer ausdrucksstarken, mal sanften und mal kräftigen, klaren und zugleich rauchig-melancholischen Stimme ihren eigenen Ausdruck gefunden hat, prägt die Musik des Quartetts. Unterschiedlichste musikalische Elemente verschmelzen und versprechen ein besonderes Erlebnis, irgendwo zwischen der afrikanischen Tradition Westafrikas und der Zukunft von Jazz.
mehr Info im Web
13.01.18
20:00
Wally Warning
Forum Fürstenfeld Fürstenfeldbruck, Fürstenfeld 12
Reggae, Roots, Latin feat. Ami Warning
Das Multitalent aus Aruba fühlt sich keiner Kategorie verpflichtet, er ist Wanderer zwischen den Welten. Jahrelange Live- und Studioerfahrung mit Musikern aus unterschiedlichsten Kulturkreisen führten bei ihm nie zu steriler Routine. Seine Musik ist eine geballte Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann. Die Wally Warning Roots Band hat eine Symbiose aus diversen Musikstilen geschaffen. Einen schnörkellosen treibenden Sound, der alles zusammenbringt, was sich einfach gut anhört, gemischt mit einer geballten Ladung Energie und Emotion, der sich kein Zuhörer entziehen kann.
mehr Info im Web
13.01.18
20:30
Cécile Verny Quartet
Birdland Neuburg a.D., Karlspl. 52
Bandleaderin und Sängerin Cécile Verny, die mit ihrer ausdrucksstarken, mal sanften und mal kräftigen, klaren und zugleich rauchig-melancholischen Stimme ihren eigenen Ausdruck gefunden hat, prägt die Musik des Quartetts. Unterschiedlichste musikalische Elemente verschmelzen und versprechen ein besonderes Erlebnis, irgendwo zwischen der afrikanischen Tradition Westafrikas und der Zukunft von Jazz.
mehr Info im Web
nach oben

Anzeige:
das deutschsprachige Afrikaportal

 

BücherCDsFilmeTV-TippsGlossar
Ämter ... Universitäten  Trommeln ... Workshops  Ausstellungen ... Restaurants  Reisen ... Länderinfos 
Portraits  Bücher  CDs  Filme  TV-Tipps  Glossar  Aktuelles  Sitemap  Impressum  ©  eMail
© Agentur AraArt