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  ... afrikanische Portraits ...
Yengoulene
 

Seit Jahren treffen sich regelmäßig Frauen und Männer aus ganz Deutschland, um in München mit Cheikh T. Niane an original traditionellen Tänzen aus dem Senegal zu arbeiten. Viele nehmen das Angebot Cheikhs wahr und reisen mit ihm in seine Heimat, um dort vor Ort ihre Kenntnisse zu vertiefen.

Aus dieser intensiven Arbeit wuchs bei vielen der Wunsch, die bis zur Bühnenreife gewachsenen Tänze, einem breiten Publikum vorzustellen und dadurch auch seine Arbeit zu unterstützen. Die Gruppe Yengoulene hat sich mittlerweile zu einem Verein zusammengeschlossen und besteht sowohl aus Laien als auch aus Profis, darunter mehrere, die als Tanzpädagoginnen, Tanzlehrerinnen und Solo-Tänzerinnen selbständig arbeiten. Auftritte haben schon in Italien, 1997 in Bonn (im Rahmen eines Kulturfestes unter der Schirmherrschaft des damaligen Außenministers), 1998 auf der Kunstmesse in Salzburg, 1999 bei einer Benefizveranstaltung für das Kulturzentrum in Dakar, im Kulturzentrum Einstein in München und in mehreren Tanzstudios stattgefunden. Im September 2000 fand eine Veranstaltung in der Pasinger Kulturfabrik statt.

Getanzt werden elementare Bewegungen, die zum Alltag gehören sowie alle wichtigen Ereignisse des Lebens der verschiedenen Volksgruppen und Regionen Senegals: z.B. Liebestanz, Hochzeitstanz, Sklaventanz, Tanz der Armen, Regentanz, Heiliger-Wald-Tanz, Nixentanz, Geburtstagstanz, Erwachsenentanz oder auch rituelle Tänze bei denen Tiergestalten tänzerisch dargestellt werden, wie z.B. der Vogeltanz. Dazu gehören auch traditionelle Lieder, mit denen sich Tänzer und Percussionisten gegenseitig unterstützen: die Tanzgruppe wird von Cheikh T. Niane und ggf. anderen Musikern auf traditionellen Instrumenten (verschiedene Trommeln, Balaphon, Kora) und mit Gesang begleitet.

Cheikh Tidiane Niane, geboren und aufgewachsen in Dakar, Senega, war Solotänzer im Senegalesischen Nationalballett, Lehrer für traditionellen afrikanischen Tanz an der internationalen Schule "Mudra Afrique", die 1977 in Dakar von dem damaligen Präsidenten Leopold Sedar Senghor und dem französischen Choreographen Maurice Béjart gegründet wurde. Dort war er auch Stellvertreter der künstlerischen Leiterin Germaine Acogny. Cheikhs Anliegen ist es, den traditionellen afrikanischen Tanz zu bewahren, zu fördern und über seine Grenzen hinaus zu verbreiten. Seit es die "Mudra Afrique" nicht mehr gibt (ab 1985 gab es keine öffentliche finanzielle Unterstützung mehr), hat Cheikh T. Nidane den Wunsch gehabt, ein neues Zentrum in Dakar aufzubauen, welches an die Tradition dieser internationalen Schule anknüpft. Der Bau des Kulturzentrums YENGOULENE, was "Bewegt Euch" bedeutet, hat jetzt begonnen, es fehlen aber noch finanzielle Mittel zur Unterstützung. Seit Schließung der Schule "Mudra Afrique" 1985 verbringt Cheikh mehrere Monate im Jahr in Europa, um Konzerte und Kurse zu geben. Über Grenzen hinaus vermittelt er hierbei mit außerordentlicher Lebensfreude und Energie die afrikanischen Tänze und Rhythmen seiner Heimat und gibt damit Einblick in das afrikanische Denken und Fühlen.

Susanne Humm, Leiterin der Gruppe YENGOULENE in München, vermittelt während Cheikh T. Nidane längeren Aufenthalten in Dakar, in Kursen und Workshops, was sie u.a. bei ihm gelernt hat.
ausführliche Kurs-Infos im Flyer oder per
eMail.



oben: Die Gruppe Yengoulene während ihres Auftrittes im September 2000 in der Pasinger Kulturfabrik

unten: Gruppe Yengoulene mit Cheikh Tidiane Niane

 

     
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© Agentur AraArt, letzte Aktualisierung 28.04.2004